Reinalufolie oder Alufolie je nach Bedarf

Dick und dünn.

Reinalufolien, ob hart oder weich, glatt oder geprägt konfektionieren wir für Sie als Dünnfolien zum Beispiel in 10, 15, 20 µm sowie als stärkere Aluminiumfolien von 30 µm bis 300 µm. Auch Überbreiten bis zu 1.250 mm sind dabei möglich.

Legierung

Aluminium mit einem Reinheitsgrad von 99 % oder höher wird als Reinaluminium bezeichnet. Primäraluminium, d.h. Metall aus einem Elektrolyseofen, enthält eine Reihe von „Verunreinigungen“. Im Allgemeinen sind aber nur die Elemente Eisen und Silizium in Mengen von über 0,01 % vorhanden.

Bei Aluminiumfolien > 0,030 mm (30 µm) ist die häufigste Aluminiumlegierung die EN AW-1050: Reinaluminiumfolie mit einem Aluminiumanteil von mindestens 99,5 %. (Aluminium > 0,300 mm wird in der Regel als Aluminiumband oder als Aluminiumblech bezeichnet.)

SORTIMENTE

Glänzend und matt

Aluminiumfolien werden meist aus Reinaluminium (Al-Gehalt 99 bis 99,9 %) hergestellt. Dazu werden sogenannte Vorwalzbänder mit ca. 0,6 bis 1,5 mm Dicke in mehreren Schritten/ Stichen auf die gewünschte Dicke kaltgewalzt.

Bei der Herstellung sehr dünner Alufolien wird zweilagig gewalzt. Das Doppelwalzen führt zu zwei unterschiedlichen Oberflächen: glänzend und matt. Grund ist, dass die jeweils äußere Seite mit den geschliffenen Walzen in Berührung kommt und daher relativ glatt wird, glänzend. Die Innenseiten erhalten dagegen wegen der freien Umformung eine etwas mehr aufgeraute Oberfläche und erscheinen matt.

Infolge der starken Umformung verfestigt sich das Aluminium, die Alufolie wird hart bzw. steif. Anschließendes Weichglühen macht sie wieder weich und flexibel.

Häufig gestellte Fragen

In welchen Dicken haben sie denn Alufolien?

Unsere dünnste Aluminiumfolie ist 10 µm bzw. 0,010 mm. Die dickste Reinaluminiumfolie, die wir verarbeiten können, ist 0,300 mm bzw. 300 µm. Insgesamt haben wir weit über 50 verschiedene Aluminiumfolien-Dicken und -Qualitäten auf Lager.

Welche Standardlängen haben Sie?

Eigentlich keine. Abhängig von der Materialdicke sind sogar Rollen mit nur 5 m und teilweise auch Rollen mit beispielsweise 20.000 m produzierbar. Einen ersten Überblick gibt Ihnen jedoch unser Standardprogramm.

Wodurch unterscheiden sich harte und weiche Aluminiumfolien?

Harte Alufolie ist zwar mit mehr Aufwand verformbar, bleibt aber besser in der Verformung. Durch nachträgliches Glühen entstehen weiche Aluminiumfolien. Sie lassen sich leichter formen, sind geschmeidiger und werden darum z. B. eher bei Kaschierungen eingesetzt.

Ist Aluminiumfolie fettfrei?

Grundsätzlich: nein! Um fettfreie oder auch walzölfreie Aluminiumfolien zu fertigen, müssen diese chemisch entfettet sein. Doch je dünner und weicher die Aluminiumfolien sind, desto geringer sind die Walzölrückstände. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter Alu-Notes.

Vielfalt, die begeistert

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern individuell!